Gegenwärtige Adresse:
ul. Gliwicka 3

Alte Hypothek
- 14, Ring (in 1746)
- 25 (in 1765, diese Nummer galt auch für Gliwicka 7)
- 23 (ab 1800, diese Nummer galt auch für Gliwicka 7)

Historische Adressen:
- Gleiwitzerstrasse 3 (bis 1922; 1939–1945)
- ul. Gliwicka 3 (1922–1939 und ab 1945)

Baujahr: unbekannt (Ausbau ca. 1830)

Architekt: unbekannt

Investor: unbekannt

Eigentümer:
1673–1700: Caspar Eckart
1700: Andreas Franz Beym
1746: Daniel Beim
1765: Christian Löscher, Salzgraf
1800: Sock’s Erben
1811–1832: Wilhelm Jenkner, Kaufmann
1840: Witwe Jenkner
1842–1857: Anthon Ehr, Obersteiger
1879–1895: Franz Fleischer
1902: Fleischer’s Erben
1905–1909: Philomene Fleischer
1910–1912: Charlotte Reimann
1930: August Häuser

     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 
 
 

Beschreibung:
Einstöckiges Haus auf dem Grundriss eines Rechtecks mit bewohnbarem Dachgeschoss. Von der Gliwicka-Str. Dreiarkaden-Laubengang mit Kreuzgewölbe. Die Fassade ohne Stilmerkmale. Fenster rechteckig. Fußwalmdach, mit gerundetem Dachfirstabschluss (in 2011 durch ein Dach mit modernen Formen ersetzt). In Innenräumen Tonnengewölbe und Tonnengewölbe mit Lünetten.

 


Gliwicka 3, Fot. ca. 1960.

Zusätzliche Informationen, Umbauten:
Am 11.06.1700 verkaufte Caspar Eckart die „Häuser am Laubengang im Ring ” an Andreas Franz Beym und seine Ehefrau. Am selben Tag hat Beym die Stadtrechte angenommen. Die Bebauung erlitt Schäden bei den Bränden am 06.08.1701 und 09.07.1746. Vor dem Brand in 1746 war ihr Katasterwert auf 550 Thaler geschätzt, seither aber sind die Eigentumsverhältnisse unklar. Höchstwahrscheinlich haben die jetzigen Adressen Gliwicka 3, 5, 7 sowie Ratuszowa 14 damals ein großes Grundstück gebildet, von dem noch vor 1765 ein Eckteil (Gliwicką 5) ausgesondert wurde. Die beiden Teile gehörten in 1765 der Familie Löscher (Christian und Ernst). Der Wert des Vorderhauses einschl. Flügel hat sich nach dem Kataster vom 1765 auf 394 Thaler a des Hinterhauses (wahrscheinlich Gliwicka 7) auf 183 Thaler belaufen. Zum Vergleich war der Wert der benachbarten Liegenschaft bei Gliwicka 5 auf 270 Thaler geschätzt. Der Wert der Bebauung blieb fast unverändert bis zum 1827 und ist erst erheblich im Jahr 1832 gestiegen. Das Vorderhaus mit dem Hinterhaus war damals 701 Thaler wert, was darauf deutet, dass das Haus zwischen 1827 und 1832 die jetzigen Maße erhalten hat.


Wiktor Gosieniecki, Laubengang, ca. 1926.


     


Gliwicka 3, Fot. 2011.


Gliwicka 3, Ansicht von hinten, Fot. 2017.

 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Links:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice),
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskie Góry, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrumder Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau),
• Rep. 135, nr 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane), (Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv))
• Az.: A 122 und A 410

Alina Kowalska, Akta miejskie Tarnowskich Gór od końca XVI wieku do roku 1740, Katowice, 1993, s. 68-69.


       

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