Gegenwärtige Adresse:
ul. Gliwicka 4

Alte Hypothek:
- 63, Kirchen-Gasse (in 1746);
- 88 (in 1765);
- 30 (ab 1800)

Historische Adressen:
- Gleiwitzerstrasse 4 (bis 1922; 1939–1945)
- ul. Gliwicka 4 (1922–1939 und ab 1945)

Baujahr: unbekannt (vollständig umgebaut zwischen 1811 und 1817)

Architekt: unbekannt

Bauherr: unbekannt (Umbau — Isaac Freund)

Eigentümer:
1746–1765: Lucas Brilka (Brylka)
1817–1854: Isaac Freund, Kapitalist
1863–1882: Louis Roth (1828–1882), Kaufmann
1891–1911: Karl Lukaschik, Fabrikbesitzer (Firmenbüros Erste Tarnowitzer Seifenfabrik)
1911–1930: Hans Lukaschik (später wohnte er in der Schweiz)


     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 


 
 

Eigentümer und Einwohner:

Isaac Freund (geb. 1782 in Gollasowitz, gest. nach 1854), ins Stadtrecht im 1819 aufgenommen, Mitbegründer des Bergwerks „Ferdinandgrube” (später „Katowice“), verh. mit Rosel Spiegel.

     



 
 


Opis:

Gemauertes eingeschossiges Haus auf dem Grundriss eines Rechtecks mit hohem Dachgeschoss. Verputzte Fassade im Neurenaissancestil. Portal aus dem Jahr 1901 (Arch. Johannes Kindler), mit einem halbgeöffneten Bogen mit Scheitelstein geschlossen. Neurenaissance-Portaltür mit geschmiedetem Gitter und Oberlicht, rechteckige Fensteröffnungen. Über dem Obergeschoss ein kleiner Dreieckwiderlager. Innenräume: Tonnengewölbe im Erdgeschoss.


Gliwicka 4, Fot. 2012.

Zusätzliche Informationen, Umbauten:
Das Haus wurde von den Bränden am 06.08.1701 und 09.07.1746 beschädigt. Vor dem Brand in 1746 hat der Grundbuchwert 180 Thaler und in den Jahren 1765-1811 – 225 Thaler betragen, um in 1817 drastisch bis auf 1110 Thaler (zzgl. 350 Thaler für das Hinterhaus) zu steigen. Es ist ein Nachweis dafür, dass das Haus seine jetzige Form nach dem vollständigen Umbau Anfang des 19. Jhdt. erworben hat.
1901 – Umbau des Erdgeschosses (Arch. Johannes Kindler). Damals wurde frontseitig das Portal (bis heute unverändert erhalten) und das große Fenster anstelle von zwei kleinen Fenstern (das Fenster wurde erneut nach 1945 umgebaut) hergestellt; Auch das hintere Raum wurde umgebaut.


Umbauzeichnung v. 1901.


     


Gliwicka 4, Fot. ca. 1954. [SMZT]

Portal, Gliwicka 4, Fot. 1954. [SMZT]

Diele, Fot. 2015.

Allgemeine Ansicht, Fot. 2012

 

 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Links:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice)
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskie Góry, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrumder Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau)
• Rep. 135, nr 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Archiwum Stowarzyszenia Miłośników Ziemi Tarnogórskiej (Archiv des Freundeskreises des Tarnowitzer Landes)
• Bildsammlung

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane) (Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv))
• Az.: A 1540


         

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