Gegenwärtige Adresse:
ul. Krakowska 4

Alte Hypothek:
- 28 (in 1765 );
- 189 (ab 1800 )

Historische Adressen:
- Krakauerstrasse 4 (bis 1922; 1939–1945)
- ul. Krakowska 4 (1922–1939 und ab 1945)

Baujahr: wahrscheinlich Ende 18. Jhdt. mit zahlreichen Umbauten.

Architekt: unbekannt

Investor: unbekannt

Eigentümer:
1765: Grundstück nicht versteuert (im Sinne - unbebaut)
vor 1800: Drescher
1800: Baenisch
1811–1822: Gotlieb Milde, Sattelmeister
nach 1822: Nathan Drescher
1827: Frau Drescher
1832: Johann Wallitzek, Schmied
1840: Wallitzek’s Erben
1853–1870: Johanna Wallitzek
1880: J. Böhm
1894–1913: Abraham Behnsch (1839–1919), Kaufmann
1930: Józef Goryczka

     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 


 
 

Beschreibung:
Gemauertes einstöckiges Haus auf einem rechtecksähnlichen Grundriss. Zwei kleine Flügel- und Hinterhäuser. Geputzte Fassade, symmetrisch, 7-achsig, mit zwei seitlichen Risaliten. Fenster- und Türöffnungen rechteckig, über den Obergeschossfenstern – Gesimsabschnitte. Satteldach mit geringem Gefälle. Eingangstür aus Holz mit Datum: „1890”, aber in späterer Form (aus ca. 1910) ausgeführt.

Krakowska 2, Fot. 2014.

Zusätzliche Informationen, Umbauten: In 1765 waren die Grundstücke unter den gegenwärtigen Häusern bei Krakowska 4, 6 und 8 unbebaut. Es könnte durch frühere Brände verursacht werden oder einem anderen Verlauf der Straße. Die ersten Informationen über die Bebauung von diesem Grundstück stammen aus dem Jahr 1800 und das damalige Haus war 230 Thaler wert. Es blieb unverändert bis zur Hälfte des 19. Jhdt. Das Erdgeschoss musste daher Ende des 18. Jhdt. entstanden sein. Die Umbauzeichnung des Erdgeschosses aus der Böhm’schen Zeit (um 1880) zeigt ein einstöckiges Haus mit hohem Satteldach in den der Gegenwart nahen Formen. Lediglich die Fensteröffnungen waren damals mit einem Bogen geschlossen.

In 1894 kleine Bauarbeiten hat Otto Kotzulla ausgeführt.

In 1895 hat Johannes Kindler das Ausstellungsfenster vergrößert.

In 1913 weiteren kleine Anpassungsarbeiten hat Konrad Güntzel durchgeführt.

In 1930 hat Hugo Stier den Anschluss an die Kanalisation entworfen.

Ab 1932 gab es im Erdgeschoss das Fotoatelier von Jan Melcer.


     


Umbauzeichnung, 1913


Umbauzeichnung Ausstellungsfenster, 1913


Eingangstür

 

 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Links:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice),
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskie Góry, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrumder Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau),
• Rep. 135, nr 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Archiwum Stowarzyszenia Miłośników Ziemi Tarnogórskiej (Archiv des Freundeskreises des Tarnowitzer Landes),
• Bildsammlung

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane), (Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv))
• Az: A 1631 und A 1634

Marek Wojcik, Kamienice przy ulicy Krakowskiej w Tarnowskich Górach (1866–1910), „Rocznik Muzeum w Tarnowskich Górach” 2011, tom III, s. 25-26.


         

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