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pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 


 
  Alfred Adolph (geb. 1883), Verleger von Büchern und Postkarten mit Ansichten von Tarnowitz, in Jahren 1906–1936 Inhaber des Geschäftes im Erdgeschoss des Hauses bei ul. Krakowska 7. In der Zwischenkriegszeit engagierte sich in pro-deutsche Aktionen, worauf seine Buchhandlung von den Polen boykottiert wurde. Aufgrund der wachsenden nationalen Konflikten verließ er die Stadtin 1936. Mitglied des Schützenbunden und der Freimaurerlogge „Silberfels“.[Siehe ul. Krakowska 7]        
           
  Felix Bensch (1877–ok.1943), (1877–ca.1943), Kaufmann. Sohn von Abraham (1839–1919) und Paulina geb. Krolik, Bruder des Apothekers Theodor (1871–1943). Nach dem Anschluss von Tarnowitz zu Polen in 1922 nach Breslau umgezogen, starb während des Holocaust. [Siehe Krakowska 9]        
           
 

Ignatz Ferdinand von Beÿm, Reitmeister, Ritter des Ordens Pour le Mérite, Salzkaufmann, ab 1804 Mitglied des Schützenbundes in Tarnowitz. In 1822 hat Beÿm die Errichtung des Steinkohlebergwerks in Boguschütz, der nach seinem Namen „Ferdinand” (später KWK „Katowice”) bezeichnet wurde, eingeleitet. Zu den ersten Eigentümern neben Beÿm gehörten Stanisław Mieroszewski, Wilhelm Wedding und der aus Tarnowitz stammende Isaac Freund. [siehe Rynek 3 und Górnicza 3]

       
           

 

Isaac Bloch (15.03.1761, Langendorf – 1843) entstammte der Familie des Krakauer Rabbiners Wolff Dajan, der dort um die Hälfte des 17. Jhdt. lebte. Sein Nachfolger und einer der Ahnen von Isaac, Rabbi Jonatan Bloch (1664–1722) studierte in Prag und setzte sich in Langendorf nieder, wo er den jüdischen Friedhof, eines der wertvollsten erhaltenen Objekte der jüdischen Kultur in Oberschlesien, anlegte. Isaac Bloch war der erste jüdische Bürgers, dem die Stadtrechte in Tarnowitz (11.11.1812) verliehen wurden und der in den Schützenbund (1812) aufgenommen wurde. Es ist noch zu erwähnen, dass die Tarnowitzer Christen bis zu Erlassung des Emanzipationsediktes von 1812 tatkräftig gegen die Handelszulassung und Verleihung der Stadtwohnrechte an Juden vorgegangen waren. Bloch war zuerst Eigentümer des Hauses bei ul. Krakowska 3, das er erheblich erweiterte und zog dann in den Markt [siehe. Rynek 15] um.

       
             
  Gottlieb Bogatz (auch Bogacz oder Bogatsch, 1758-1800). Geboren in einer Protestantenfamilie in Grüningen bei Brieg. Ausbildung im Brieger Gymnasium, wonach er in den Hütten in Kreuzburg O.S. und Malapane arbeitete. In 1783 wurde in das Bergdeputat in Tarnowitz entsendet. Er beschäftigt sich zuerst mit Finanzsachen. In 1785 erhielt den Titel Bergassessor, in 1789 ist zum ersten Leitungsmitglied des Deputats und in 1798 zum Bergoberassessor aufgestiegen.          
             
 

Rudolph von Carnall (9.02.1804, Glatz – 17.11.1874, Breslau), Familie von Carnall entstammte dem Adel aus Kurland. Der Vater von Rudolf - Konrad von Carnall (1760–1840) diente im preußischen Herr, war Träger des Eisernen Kreuzes der 1. Klasse und des Ordens des Heiligen Stanislaus, in 1813 avancierte zum Oberst. In 1815 ging in den Ruhestand über. Die letzten Jahre verbracht er in Tarnowitz. Rudolph war sein jüngster Sohn. In Jahren 1823-–1824 studierte in Berlin, ab 1824 arbeitete im Bergamt in Tarnowitz. In 1831 heiratete Emilie von Büttner (1808-1863), mit der er fünf Kinder hatte: Wilhelmine (1833–1887), Anne (1836–1861), Arwid Rudolph (1838–1839), Elisabeth Charlotte (1840) und Clara (1843–1893). In 1833 wurde Rudolf in Schützenbund und in 1835 in das Stadtrecht in Tarnowitz aufgenommen. In 1839 avancierte zum Bergmeister. In 1844 in das Oberbergamt in Bonn als Assessor entsendet, wo er bald zum Oberbergrat und im 1847 zum Geheimen Bergrat aufgestiegen war. Ab 1848 arbeitete in Berlin. In 1856 wurde zum Leiter des Oberbergamts Breslau ernannt und den Titel des Berghauptmannes verliehen bekommen. Von seinem Namen leitet sich die Bezeichnung Carnallit (ein Mineral, wasserhaltiges Kalium-Magnesium-Chlorid) ab.


     

Rudolph von Carnall
 
             
 

Otto Dahms, (12.10.1837 Ratibor – 23.10.1888, Königshütte). Besuchte das Gymnasium in Ratibor und in den Jahren 1857-1859 die Tarnowitzer Bergschule, in 1861 zum Markscheider ernannt. In den Jahren 1862–1871 Lehrer in der vorgenannten Bergschule, arbeitete auch für den Graf Henckel und später für den Graf Schaffgotsch. Gehörte dem Schützenbund und in 1867 zum Schützenkönig geworden. Er war römisch-evangelischer Konfession, hatte Ehefrau Gertruda (geb. 1847), Sohn Georg (geb. 1868) und Tochter Elisabeth (geb. 1872). In 1886 nach Beuthen umgezogen. [siehe Gliwicka 6]

         
             
  Wilhelm August Dressler (1.02.1808 – 26.12.1872) königlicher Maschinenmeister, ab 1841 Mitglied der Freimaurerlogge „Silberfels”, und in Jahren 1847-1852 ihr 1. Aufseher, später Mitglied der Logge „Psyche” in Oppeln. In 50-er Jahren des 19. Jhdt. zog nach Gleiwitz um. [Siehe. Górnicza 7]          
             
 

Anton Ehr, Obersteiger (Obersteiger), geb. 1789 in Schönwiese (wahrscheinlich bei Leobschütz) und in 1841 in das Stadtrecht von Tarnowitz aufgenommen. In 1846 als Stadtrat für 6 Jahre gewählt, ab 1838 Mitglied des Schützenbundes, darunter Schützenkönig in 1845 und 1859. Bei der St.-Anna-Kirche gab‘s die Grabkapelle der Familie Ehr, in der er sicherlich begraben wurde. [siehe Gliwicka 6]

         
             
 

Isaac Freund (geb. 1782 in Gollasowitz, gest. nach 1854), ins Stadtrecht im 1819 aufgenommen, Mitbegründer des Bergwerks „Ferdinandgrube” (später „Katowice“), verh. mit Rosel Spiegel. [siehe Gliwicka 4]

         
             
 

Wenzel Heinrich von Gawlowski (geb. 4.10.1701, Tarnowitz – gest. 5.10.1771, Brieg), Sohn des Stadtrats Jan (könnte dem polnischen Adel, Wappen Leliwa, abstammen) und seiner Ehefrau Ewa; Er studierte Jura in Jena, arbeitete zunächst als Gräflich-Henckelscher Regierungsrat in d. Freien Standesherrschaft Beuthen, ab 1750 als Rat bei der Oberstamt-Regierung in Oppeln und ab 1763 als Rat an zweiter Stelle im nach Brieg verlegten Kollegium angestellt. Getauft in der Paulus-und-Petrus-Kirche, aber als Erwachsener sah er sich der evangelischen Konfession zugehörig. Samuel Ludwik Zasadius widmete ihm sein Musikwerk „Engelsmusik” zur Heirat seiner Tochter Maria Eleonora. [siehe Gliwicka 2]

     

 
             
 

Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck (1734–1805) geb. in Neudeck (poln. Świerklaniec), Sohn von Karl Erdman und seiner Frau Anna Susanna von Larisch. Kaiserlicher Baron und Graf, in den Jahren 1771-1804 Landrat von Beuthen, in 1805 als 6. Freier Standesherr von Beuthen tituliert. Verheiratet mit Rudolfine von Dyhernn und Schönau, mit der er zwei Söhne hatte: Gustav Adolf und Karla Lazarus. Gestorben in Neudeck. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen
Henckel von Donnersmarck
 
             
 

Sylwester Jeziołkowski (31.12.1837, Poznań – 15.03.1916, Tarnowitz), Apotheker, katholischer Konfession, Mitglied des Schützenbundes. In 1863 nahm er am Januaraufstand teil. Später wohnte er in Breslau, wo er in 1867 die Staatsprüfung für Apotheker in Preußen abgelegt hat. Dort heiratete er die aus Breslau stammende Alwina geb. Zedler (1832–1904), mit der er drei Kinder zeugte: Zdzisława (1869–1945), Elżbieta (1873–1918) und Bolesława (1875–1882). In 1879 siedelte die Familie nach Tarnowitz, wo Jeziołkowski die zweite Apotheke in der Stadt – Äskulap-Apotheke – eröffnete. Sie befand sich zuerst in den gemieteten Räumen bei ul. Krakowska 4 und ab 1884 in seinem eigenen Haus bei ul. Krakowska 7. In 1900 zog er in den Redensberg bei Tarnowitz um, wo er den Rest seines Lebens verbrachte.

     
Sylwester Jeziołkowski
 
             
 

Thomas Kapsa, geb. in 1844 in Myslowitz als Sohn von Antoni und Jadwiga Kapsa geb. Góralczyk. Die Familie Kapsa war katholischer Konfession. Thomas handelte mit Tabak. Gleich nach der Niederlassung in der Stadt (Ring 8) in wurde Schützenband aufgenommen und am 15. Mai 1876 die Marie Klausa (geb. 1850) geheiratet. In den 80-er Jahren des 19. Jhdt. kaufte er weitere Häuser - Rynek 7 und Krakowska 2. So wurde er zum Eigentümer des geschlossenen Bebauungsblocks bei der östlichen Straßenfront des Ringes. In 1900–1919 war Kapsa Stadtrat. Aus der Ehe mit Mari sind vier Tochter hervorgegangen: Georg (1877–1883), Margareta (1878–1915), Lucia (gest. 1945) und Engratia (geb. 1891). Kapsa starb als Witwer am 17. Dezember 1926 und der große Bebauungsblock (in 1925 auf 241.000 Zloty geschätzt) haben zwei seine am Leben gebliebene Töchter geerbt: Lucia, die ca. 1904 den Schiffskapitän Lothar von Schwarz geheiratet hat, und Engratia, die nie heiratete. Schwarz stammte aus Trieste, die nach dem 1. Weltkrieg ein Teil von Italien (früher Österreich-Ungarn) wurde. Aus diesem Grund sie die Thomas Großenkelinnen — Maria Giuseppina und Ruth — italienische Bürgerinnen geworden. Sie haben jedoch ihre Jugendjahre in Tarnowizt verbracht. Lothar und Lucja starben in 1945 – Lothar auf dem Gebiet der Tschechoslowakei a Lucia bei einem Unfall in Katowice. [siehe Krakowska 2]

     
Thomas Kapsa
 
             
 

Familie Klausa
Der Name Klausa erscheint in den Dokumenten zu Tarnowitz im 18. Jhdt. Zuerst in w 1725 heiratete Michael Klausa (gest. 1750) Catharina Morgoc (gest. 1744) und in 1732 heiratete Thomas Klausa (gest. 1756) Marianna Prebanowcz. Wir wissen, dass Thomas im Hause bei ul. Krakowska wohnte, weil seine Scheune in dem Verzeichnis von verbrannten Bauten bei dem Großbrand 1746 erwähnt ist. Um die Hälfte des 18. Jhdt. wohnten in Tarnowitz auch Joannes und Valentin Klausa (Clausa).

2. Generation
Georg Klausa
 (5.04.1726 – 14.02.1777), Sohn des vorgenannten Michael war - wie auch zahlreiche Familienmitglieder – ein Schmied. In 1751 heiratete er Rosalia Rako (geb. 1729). In 1765 gehörten ihm die Bauten Nr. 42 (jetzige Krakowska 5 oraz Piastowska 4). Das Ehepaar hatte mindestens vier Söhne: Franciskus (geb. 1761), Georg (1764–1837), Johannes (geb. 1772) und Anton (1773–1843).

3. Generation
Georg Klausa
 (6.04.1764 – 19.06.1837), Schmied, der zweitälteste Sohn von Georg Klausa (1726-1777), katholischer Konfession, aufgenommen in das Stadtrecht in 1792, ab 1806 Mitglied des Schützenbundes. Am 24.11.1807 beteiligte er sich an der Verprügelung des Rates von Below, wofür er ins Gefängnis müsste. Der Strafe entging er jedoch durch die Flucht in das Kongresspolen, wovon er bald zurückkehrte und in 1809 zum Stadtrat gewählt wurde. Er wohnte bei der jetzigen ul. Krakowska 7 und hatte zwei Ehen geschlossen: die 1. mit Johanna Corvinus und die 2. mit Thekle Langer (Heirat in 1807).

Anton Klausa (17.05.1773 – 1 VIII 1843), Schmied, der jüngste Sohn von Georg Klausa (1726-1777), katholischer Konfession, aufgenommen in das Stadtrecht in 1797, ab 1799 Mitglied des Schützenbundes. In 1798 vermahlte er sich mit Katharina Thienel. Das Ehepaar wohnte bei der jetzigen ul. Krakowska 5 und hatte mindestens fünf Kinder: Joseph (geb. 1799), Anton (1805-1870), Pauline 9(geb. 1808), Theresia (1810-1891) und Johann (geb. 1814).

4. Generation
Anton Klausa
 (31.05.1805 – 9.04.1870), Sohn von Anton (1773–1843), begann seinen Werdegang vom Posten eines Kassierer-Assistenten im hiesigen Salzamt. In 1832 wurde er zum Stadtschatzmeister und ein Jahr später zum Inspekteur (höchster Amt) im hiesigen Schützenbund. In 1835 war er an den Verhandlungen mit der Geschäftsleitung des Bergwerks „Friedrichsgrube” über die Wasserversorgung für die Stadt beteiligt. Von dem Gleiwitzer Hüttenbetrieb hat er eine Dampfmaschine zur Wasserförderung aus dem Schacht „Koehler” angeschafft. In jener Zeit hat er Pauline (1810–1891), die Tochter des Kaufmanns Joseph Sobczik [siehe Rynek 18], geheiratet. Er war auch mit Erfolg an der Leitung von privaten Unternehmen beteiligt. In 1838 erwirkte er die Abbaurechte für die Grube „Paulinensglück” in Boguschütz und in Rotenau bei Rybnik. Am 28. August 1842 zum Bürgermeister von Tarnowitz gewählt. In 1848 nach dem Tod von Karol Godulla wurde Klausa zum Verwalter des Riesenvermögens der Familie Ballestrem ernannt. In den Jahren 1848-1867 verwaltet er mit dem Majorat und den zahlreichen Industriebetrieben sowie trug entscheidend zur Gründung neuer Werke bei: Klinker- und Schamottefabrik (1854), Hütte „Bertha” in Ruda (1855), Grube „Brandenburg” (1856), Grube „Catharina” (1857 ) in Ruda und der Tarnowitzer Eisenhütte in 1858), die in ihrem Betrieb die umliegenden Erzlagerstätten und die Kohle aus den Ballestrem’schen Bergwerken einsetzte. Es war der größte Industriebetrieb von Tarnowitz, der wesentlich zur Stadtentwicklung beigetragen hat. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Klausa in Myslowitz, wo er für seine Familie die Steinkohlegruben „Wanda”, „Józef”, „Przemsza”, „Waterloo” und „Karlssegen” erwarb und den Schloss Gimmel kaufte.

     

Anton Klausa

Paulina Klausa geb. Sobczik

 

 
             
 

Regina i Tadeusz Kosmalscy – Leiter der Äskulap-Apotheke in Tarnowitz in Jahren 1936–1939. Regina geb. Prus (geb. 1910) war die erste weibliche Apothekerin in Tarnowitz, sie erlangte ihr Diplom in Pharmazie in 1935. Tadeusz (1905-1940) stammte aus Kolo in Großpolen, in den Jugendjahren war aktiver Pfadfinder, u.a. als stellvertretender Leiter des Pfadfinderstammes in seinem Heimatort. Absolvierte die Unteroffizierschule und in 1933 das Pharmastudium. Im August 1939 diente in polnischer Armee als Unterleutnant. Verhaftet von sowjetischen Truppen, landete er im Lager in Koselsk. Ermordet in 1940 w Charkiw. [Siehe ul. Krakowska 7]

         
             
 

Christoph Kraker von Schwartzenfeld (gest. ca. 1672). Nach der nachweislich unbelegten familiären Tradition stammte von einem Ritter, der auf der Seite der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) kämpfte. Bürgermeister von Tarnowitz in den Jahren: 1633, 1643, 1655 und Bergmeister (lat. mettalicae prefectus) im Jahre 1665. In 1668 hat zusammen mit seinen Söhnen (Johann und Christoph) den Adelstitel, den Namen von Schwartzenfeld und den Wappen – Ritter mit einer Keule über Zinnen – verliehen bekommen. Die Grabschrift seiner Frau Marianna geb. Zucher (1615-1668) ist noch in der Sankt-Anna-Kirche erhalten geblieben.

Johann Kraker von Schwartzenfeld (1639–1719), Sohn des Vorgenannten.

[siehe Rynek 1]

     
Familienwappen
Kracker von Schwartzenfeld
 
             
 

Joseph Lukaschik (geb. 7.03.1824, Tarnowitz - gest. 11.01.1907, Tarnowitz), Gründer und Inhaber der ersten Seifenfabrik in Tarnowitz, Stadtrat und Stadtälteste, im 1748 zum Schützenband ausgenommen, Schützenmeister, Ehrenmitglied und Vorsitzende dieses Bundes, Schützenkönig in 1881. Nach seinem Tod veranstaltete der Schützenband einen Wettbewerb zu seinem Ehren (Senator-Lukaschik-Legatschießen). Katholiker, Ehefrau: Albertine Wieczorek, Kinder: Carl (geb. 1850), der später ab den 90-er Jahre die Fabrik leitete, Anna (geb. 1853), Bertha (geb. 1856), Joseph (geb. 1858), Hermann (geb. 1862). Zu seinem Ehren wurde eine der Straßen von Tarnowitz nach ihm genannt — Lukaschikstraße (in den Jahren 1922-1934 ul. Łukasika, jetzt ul. Wincentego Styczyńskiego). [siehe Gliwicka 2]

         
             
 

Ernst Martini (23.09.1774, Tarnowitz – 1843), Hütten-Oberrat. In 1801 zum Hüttenschreiber in der Hütte „Friedrich” und später zum Hüttenmeister aufgestiegen. Ab 1803 als Berg- und Hütteninspekteur tätig. In 1804 in den Schützenbund und in 1806 und das Stadtrecht in Tarnowitz aufgenommen. In 1819 bekleidete den Posten des Königlichen Oberdirektors in Königshütte.

         
             
 

Sigismund Noher, (geb. wahrscheinlich am 23.03.1865 in Myslowitz), Kaufmann (Posamente, Herrenartikel), Eigentümer der Häuser bei ul. Krakowska 3 und 10. Beteiligte sich aktiv am Leben der jüdischen Gemeinde: in 1896 zum Stellvertreter im Vertreterkollegium und in 1911 zum Mitglied dieses Kollegiums gewählt. Nach 1922 verließ er Tarnowitz. [siehe. Krakowska 3]

         
             
 

Karl Christoph von Owstin (1720–1791), Sohn des schwedischen Leutnants Cuno William. Teilnehmer der Schlesischen Kriege, in 1750 zum Rittmeister ernannt. Befehlshaber der in den Jahren 1755-1756 in Tarnowitz stationierten Schwadron des 6. Husarenregiments „Braune Husaren”. Im preußischen Trupp erlangte den Grad Oberst. Der Familienwappen von Owsteins war ein roter Sparren im weißen Feld. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen von Owstin (Owstien)
 
             
 

Familie Panofsky Protoplast der Familie war David Paniowka [Panofsky] (gest. 14.05.1846), Arendar, der im Jahre 1813 aus Gardawitz nach Alt Tarnowitz umgezogen war. Seine Ehefrau was Charlotte Neumann (gest. 1854), mit der er fünf Kinder. Die Grabsteine von David, Charlotte und zahlreichen Nachkommen befinden sich noch auf dem jüdischen Friedhof in Tarnowitz.

2. Generation

Joseph Panofsky (1815 – 12.12.1856, Beuthen), Totengräber und Fleischer, wohnte in Schakanau, Alt Tarnowitz, Larischhof und Rokittnitz.

Leopold Panofsky (11.04.1819 – 4.07.1868). Am 11. Juli.1844 in Stubendorf heiratete er Minne (1821–1897), Tochter von Löbel Fraenkel. Das junge Ehepaar wohnt wahrscheinlich am Anfang in Stubendorf, zog aber in Kürze nach Tarnowitz um, wo Leopold das Haus bei Górnicza 3 kaufte. Panofsky zählte zu den besser betuchten Mitgliedern der jüdischen Gemeinde von Tarnowitz und im 1854 wurde zum Vertreterkollegium der Gemeinde gewählt. Leopold und Minne hatte sieben Kinder, ihr Großenkel war u.a. der berühmte Kunsthistoriker Erwin Panofsky (1892–1968). Der prächtige Grabstein von Leopold und Minna befindet sich noch auf dem jüdischen Friedhof in Tarnowitz.

Dorothea (24.11.1823 – 1.06.1896), verheiratet mit Marcus Weisenberg [siehe Górnicza 7].

3. Generation

Adolf Panofsky (hebräischer Vorname Abraham, 1839 – 1908), Sohn von Josef (1815-–1856), geboren in Schakanau. Nach dem Tod der Mutter in 1847 ist er bei den Verwandten in Tarnowitz aufgewachsen und nach dem sein Onkel Leopold gestorben ist – galt er für eine Weile als Kopf seiner Familie. Seine Ehefrau war Berta geb. Bloch, mit der er 9 Kinder hatte. In Jahren 1873–1875 war er Eigentümer eines Restaurants und leitete eine Postagentur in Mikultschütz. Um 1875 hat er das Haus bei ul. Zamkowa 2 gekauft. Er handelte dort mit Kolonialwaren und Alkoholverkauf, leitete eine Drogerie und Kaffeerösterei. Die Firma „A.Panofsky” war hier bis 1939 tätig und die Initialen „A.P.” befinden sich noch an dem Fenstergitter. Ende des 19. Jhdt. wurde Adolf zum Eigentümer des Hauses bei ul. Piłsudskiego 9 in Tarnowitz. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er nach seinem Großvater die Ziegelei in Alt Tarnowitz vererbte — mit den dort gebrannten Ziegeln wurde u.a. die neue Martinskirche in Alt Tarnowitz aufgebaut. Adolf Panofsky beteiligte sich aktiv an dem öffentlichen Leben. In 1876 saß er im Männerausschuss des Jungfrauenvereins; war Vorstandmitglied und Mitglied im Vertreterkollegium der jüdischen Gemeinde; gehörte dem hiesigen Schützenband und mindestens ab 1888 bis zu seinem Tode am 13. November 1908 war er Stadtrat. Begraben am jüdischen Friedhof in Tarnowitz.

Albert Panofsky (3.02.1846, Larischau – 25.11.1921, Tarnowitz), Sohn von Josef (1815–1856), heiratete am 22 November 1870 Antonine Silbermann aus Mikultschütz. Am Ende der 80-er Jahre kaufte er das „Gasthaus zur Erholung” in Tarnowitz bei der heutigen ul. Zamkowa 8. In 1903 erwarb Albert das benachbarte Grundstück mit dem darauf errichteten Erdgeschosshaus bei ul. Zamkowa 6. Er leitet auch ein Lebensmittelgeschäft. Nach dem Tod seiner Ehefrau in 1918 verkaufte Albert das Haus und zog zu seinem Sohn Otto in das Haus bei ul. Krakowska 7 in Tarnowitz um, wo er drei Jahre später starb. Albert und Antonine hatten vier Söhne.

4. Generation

Leo Panofsky [eigentlich Joseph Leo] (9.07.1871 – 1943, Zawiercie), Sohn von Adolf (1839 – 1908), heiratete Lea Pinner in 1900. Gemeinsam mit seinem Schwieger Elias Bach leitete er weiter die Firma „A. Panofsky”, zu der auch ab ca. 1908 auch das Haus bei ul. Zamkowa 7 gehörte. Während des 1. Weltkriegs wurde Leo ins deutsches Herr einberufen. So wie sein Vater war er auch Mitglied im Schürzenband und im 1924 den Titel des Schützenkönigs gewonnen. Anstelle seines Vaters auch zum Mitglied des Vertreterkollegiums der jüdischen Gemeinde gewählt und seit 1929 auch Vorsitzende dieses Kollegiums; unter seiner Obhut stand das jüdische Friedhof. Nach 1939 wurden Leo und seine Frau in das Ghetto in Zawiercie abtransportiert und sind dort um 1943 gestorben. Das Ehepaar hatte fünf Töchter, die allesamt in Tarnowitz geboren waren.

Otto Panofsky (11.03.1877, Oppatowitz – 19.05.1954, Amsterdam), Sohn von Albert Panofsky (siehe Zamkowa 6), Apotheker jüdischer Konfession. Um 1900 kaufte das Haus bei ul. Krakowska 7 in Tarnowitz zusammen mit der dort seit 20 Jahren bestehende „Aeskulap-Apotheke“. Am 14. Mai 1907 heiratete Ernestine Bloch. Nach dem Tod des Vaters verkaufte er das Haus und im Januar 1922 ist mit der Familie nach Berlin umgezogen. In 1933, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, siedelte die Familie nach Amsterdam um und floh während des Krieges nach Surinam. Nach dem Krieg sind Otto und seine Söhn nach Amsterdam zurückgekehrt, wo Otto starb. Eine reiche Sammlung der Bilder und Familiendokumente wurde an das Jods Historisch Museum in Amsterdam ( https://jck.nl/ ) übergeben. Er hatte zwei Söhn: Karl Ernst (1911–2001) und Franz (1917 - ?).


Otto Panofsky (1839-1908) mit Soehnen.

 


     

David Paniowka [Panofsky] (gest. 1846)]

Leopold Panofsky (1819-1868)

Minne Panofsky geb. Fraenkel
(1821-1897)


Leo Panofsky (1839-1908)


Strona tytułowa dysertacji doktorskiej Lotte (jednej z córek Leo Panofsky’ego)

 
             
 

Heinrich Pisczek [Henryk Piszczek] (geb. 25.10.1874, Birawa), Baumeister in Tarnowitz, Rybnik und Kattowitz, katholischer Konfession, Mitglied des Schützenbundes. Bauentwurf der Häuser bei u.a. ul. Kaczyniec 10 (1902), ul. Bondkowskiego 1 (1902), ul. Cebuli 2 (1903), ul. Zamkowa 6 (1903), ul. Krakowska 16 (1906) und ul. Piłsudskiego 10. Um 1909 zog nach Rybnik um, wo er u.a. das eigene Haus bei der jetzigen ul. Kościuszki 9–11 baute; in 1920 zum Mitglied des Magistrats von Rybnik gewählt. Um 1929/1930 zog nach Kattowitz-Zalenze um, wo er eine Baufirma bei der damaligen ul. Beka 2 leitete. Heiratete in 1900 Martha Antonina Fleischer, mit der er mindestens sechs Kinder hatte.

         
             
 

Jacob Karl Psczenski, Sohn des Beuthener Bürgermeisters Georg Franz Psczyński, seit 1721 als Medicus in Beuthen aufgeführt und mindestens ab 1727 in Tarnowitz wohnhaft, wo er u.a. als Stadtrat und Bürgermeister (in 1746) tätig war; Verfasser der Werke: „Palma Paulina” und „Oda leonica iliade”. [siehe Rynek 1]

         
             
 

Georg Leopold von Reiswitz (1764–1828), geb. in Moschen (poln. Moszna), Baron, Ritter des Johanniterordens, Major in preußischen Trupp, späterer Kriegsrat in Warschau und Mitverfasser des Kriegsspieles „Das Taktische Kriegsspiel”, das sowohl für Schulungs-, wie auch Unterhaltungszwecke für Offiziere gedacht war. Gestorben in Stargard in Pommern. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen von Reiswitz
 
             
 

Erich Scholz (18.05.1911, Tarnowitz – 2 X 2000, Rimbach), Architekt und Schriftsteller, Sohn des Knappschaftsarztes Paul Scholz. Studierte in der Technischen Hochschule Berlin, wo er in 1938 den Abschluss als Ingenieur schaffte. Während des Krieges diente im Reichsministerium für Bewaffnung und Munition und vor dem Kriegsende als Kommandant der SS-Brigade im KZ-Lager Sachsenhausen. In 1945 verhaftet, in 1948 entlassen. In 1993 nominiert zum Eichendorff-Literaturpreis, der ihm wegen der beschuldigten Kriegsverbrechen verwehrt wurde. Die bekanntesten und gleichzeitig an Tarnowitz angelehnten Werke von ihm sind die Romanen: Aus einem nahen fernen Land. Oberschlesische Narben (1990) und Synek, das Söhnchen (1991). [Siehe ul. Krakowska 7]

 

         
             
 

Martin Scholz von Löwenkron (1661–1731). Geboren in Beuthen als Sohn des hiesigen Bürgermeisters Johannes und der Susanna geb. Bernhard. Wohnte in Tarnowitz in den Jahren 1687-1724, hier sind die meisten seiner Kinder zur Welt gebracht. In 1701 zum kaiserlichen Salzversilberer ernannt. In 1706 bekam den Adelstitel, den Namen von Löwenkron und Wappen: weißes Pferd im schwarzen Feld. Zweimal verheiratet: in 1684 mit Anna Susanna Malcherwitz und in 1713 mit Maria Elisabeth von Skronsky und Budzow (1693-1729). Nach der Adelung zum Herrn zahlreicher Güter geworden, darunter: Sieroty, Kamieniec, Karchowice, Wieszowa, Konary, Nierady, Turawa, Szumirad und Alttarnowitz. In den Jahren 1726-1728 wohnte in Kamieniec und in den Jahren 1726-1728 in Alttarnowitz, wo er den Aufbau des Musikchors in der Sankt-Martin‘s-Kirche stiftete. Danach erfolgte der Umzug nach Turawa. Begraben in Kotorz Wielki.

Thomas Scholz von Löwenkron (1693– ca. 1750), geb. in Tarnowitz, Sohn des Vorgenannten und, ähnlich wie der Vater, zum Salzversilberer ernannt; Herr von Wieszowa, Nierady und Konary.

[Siehe Rynek 1]

     
Familienwappen Scholz von Löwenkron
 
             
 

Familie Sedlaczek [siehe Rynek 1]

Johann Sedlaczek (1756–1846), Kaufmann aus Tost, seine Schwester (oder Cousine) war Christiane Schitting, die Ehefrau eines Schankwirts aus Beuthen, und sein Cousin - Jacob Sedlaczek (1758–1842), Pfarrer in Sobocisko. Nach der familiären Überlieferung hat er bereits 1786 eine Weinhandlung gegründet. In 1791 in das Stadtrecht in Tarnowitz aufgenommen und dem hiesigen Schützenbund beigetreten. Damals war er noch Eigentümer des Hauses Nr. 18 (jetzt Rynek 16) und im Jahr 1805 kaufte vom Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck das Haus Nr. 1 (Rynek 1). Mitglied des Ratsausschusses (des Stadtrats). In 1795 heiratete Theresa Langer (geb. 1775 ), mit der er mindestens sieben Kinder hatte. Begraben auf dem bereits nicht mehr bestehenden Kirchhof bei der St.-Peter-und-Pauls-Kirche.

2. Generation:

Joseph Sedlaczek (geb. 1804), studierte Jura an der Universität in Heidelberg.
Johann Paul Sedlaczek (1796–1878), in 1826 in den Schützenbund und in 1828 in das Stadtrecht aufgenommen. Nach dem Vater hat er die Weinhandlung übernommen. Zweimal verheiratet: zuerst mit Maria geb. Broja (1803-1835) und danach mit Albertina geb. Ernst.

3. Generation:

Heinrich Sedlaczek (1829–1886). In 1859 gründete er die erste Buchhandlung in Tarnowitz. Er hat die Räumlichkeiten der Weinhandlung erweitert, zum 100-jährigen Firmenjubiläum (in 1886) das Haus am Ring renoviert und das neue Lager bei der jetzigen ks.-Michała-Lewka-Straße 9 (das Lagergebäude mit kargen neugotischen Formen nach dem Bauplan von Paul Jackisch) erbaut. Er heiratete Ottilia Böhm (1831-1906), die nach dem Tod des Ehemannes und der Ausreise des Sohnes Huge nach Ungarn die Firma in den Jahren 1888-1906 geleitet hat.
Maria Sedlaczek (geb. 1831), heiratete den hiesigen Arzt Gustav Böhm.

4. Generation

Hugo Sedlaczek (1863–1918), nach dem Tod des Vaters hat er die Firmenleitung für kurze Zeit übernommen, jedoch nach zwei Jahren nach Mád in der Nähe von Tokaj (Tokey) ausgereist war, wo die Familie Sedlaczek ihren Weingarten hatte. Später nach New York ausgewandert.
Erwin Sedlaczek (geb. 1871), Chemiker in Berlin, Verfasser von einigen bedeutenden wissenschaftlichen Werken, u.a. seine Dissertation Über einige Derivate des Methylhydrazins, 1895.
Irma Sedlaczek (geb. 1879), Ehefrau des Verlegers und Buchhändlers Heinz Erben, nach der Heirat mit Doppelnamen Erben-Sedlaczek ausgewiesen. Wohnte in Žatec (in Tschechien) und nach dem Tod des Ehemannes – in Breslau. Dichterin, har folgende Gedichtbände veröffentlicht: Aus Kampf und Stille (1911), Reifendes Land (1913) und Die Stimme des Tages (1922). Mehr unter: http://www.montes.pl


Irma Sedlaczek

Firma
In 1904 eröffnete die Firma Sedlaczek eine Niederlassung in der Königshütte. Am 1. Januar 1907 änderte sich die Rechtsform des Familienbetriebs in eine GmbH: H. Sedlaczek, G.m.b.H. Wein-Großhandlung. Den Vorstand bildeten Karl Loeprecht und Paul Lunow. In 1908 erfolgte die Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Hindenburg. Die Firma war bis 1945 tätig.

 

     
Aus einem traditionsreichen Handelskontor - Über Familie Sedlaczek
 
             
 

Walenty Sojka (12.02.1887, Mistitz – 11.09.1939 Krakau), Apotheker, Sohn des Bahnbeamten Valentyn Soiki und Franciszka geb. Haronska. In 1916 folgte der Abschluss des Pharmastudiums an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin und in 1930 die Dissertation an der Universität Brüssel. In den Jahren 1919–1922 leitete er die Marien-Apotheke in Ratiborhammer. In 1922 war er Leiter des Volksabstimmungskomitee in dieser Ortschaft. In den Jahren 1922–1930 verwaltete er die Äskulap-Apotheke in Tarnowitz, war zum Stadtrat von Tarnowitz aus der Vereinten Polenliste gewählt. In Jahren 1930–1939 leitet er die Städtische Apotheke in Kattowitz. Mitbegründer und Schatzmeister der Gesellschaft Polnischer Apotheker in Schlesien. [Siehe ul. Krakowska 7]

 

     
Walenty Sojka
 
             
 

Heinrich Konrad Strecker (20.09.1819 – 23.02.1876), Protestant (Mitglied des Pfarrgemeinderates der evangelisch-lutherischen Kirche in Tarnowitz), Tischlermeister, ab 1856 gehörte der Freimaurerlogge „Silberfels”. Ehefrau: Maria Sophia geb. Klemann, geb. 1829, Protestantin.

Hugo Edwin Heinrich Strecker (18.12.1854 – 1.05.1914), Protestant (Mitglied des Pfarrgemeinderates der evangelisch-lutherischen Kirche in Tarnowitz), Tischlermeister (u.a. Bauleiter des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am heutigen pl. Wolności, in Jahren 1900–1902 vollendete den Aufbau der neuen Martinskirche in Alt-Tarnowitz), Gerichtssachverständige, Stadtrat, Mitglied im Schützenbund (in Jahren 1903–1909 Schützenmeister / Vorsitzende, in Jahren 1886 und 1894 Schützenkönig), ab 1883 Mitglied Freimaurerloge „Silberfels” (in Jahren 1901–1909 zweiter Stellvertretender des Meisters). Ehefrau: Magdalene, geb. 1864, katholischer Konfession.

[Siehe. Sienkiewicza 4]

         
             
 

Marcus Weissenber (6.03.1819, Broslawitz – 3.04.1883, Tarnowitz), Gastwirt jüdischer Konfession, verheiratet mit Dorothea Panofsky (1823-1896), mit der er fünf Söhne hatte. Das Ehepaar wohnte zuerst in Alt Tarnowitz und zog später unter die jetzige Adresse ul. Górnicza 7 um. [Siehe. Górnicza 7]

         
             

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