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Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 


 
 

Ignatz Ferdinand von Beÿm, Reitmeister, Ritter des Ordens Pour le Mérite, Salzkaufmann, ab 1804 Mitglied des Schützenbundes in Tarnowitz. In 1822 hat Beÿm die Errichtung des Steinkohlebergwerks in Boguschütz, der nach seinem Namen „Ferdinand” (später KWK „Katowice”) bezeichnet wurde, eingeleitet. Zu den ersten Eigentümern neben Beÿm gehörten Stanisław Mieroszewski, Wilhelm Wedding und der aus Tarnowitz stammende Isaac Freund. [siehe Rynek 3 und Górnicza 3]

       
           
 

Otto Dahms, (12.10.1837 Ratibor – 23.10.1888, Königshütte). Besuchte das Gymnasium in Ratibor und in den Jahren 1857-1859 die Tarnowitzer Bergschule, in 1861 zum Markscheider ernannt. In den Jahren 1862–1871 Lehrer in der vorgenannten Bergschule, arbeitete auch für den Graf Henckel und später für den Graf Schaffgotsch. Gehörte dem Schützenbund und in 1867 zum Schützenkönig geworden. Er war römisch-evangelischer Konfession, hatte Ehefrau Gertruda (geb. 1847), Sohn Georg (geb. 1868) und Tochter Elisabeth (geb. 1872). In 1886 nach Beuthen umgezogen. [siehe Gliwicka 6]

       
             
 

Anton Ehr, Obersteiger (Obersteiger), geb. 1789 in Schönwiese (wahrscheinlich bei Leobschütz) und in 1841 in das Stadtrecht von Tarnowitz aufgenommen. In 1846 als Stadtrat für 6 Jahre gewählt, ab 1838 Mitglied des Schützenbundes, darunter Schützenkönig in 1845 und 1859. Bei der St.-Anna-Kirche gab‘s die Grabkapelle der Familie Ehr, in der er sicherlich begraben wurde. [siehe Gliwicka 6]

         
             
 

Isaac Freund (geb. 1782 in Gollasowitz, gest. nach 1854), ins Stadtrecht im 1819 aufgenommen, Mitbegründer des Bergwerks „Ferdinandgrube” (später „Katowice“), verh. mit Rosel Spiegel. [siehe Gliwicka 4]

         
             
 

Wenzel Heinrich von Gawlowski (geb. 4.10.1701, Tarnowitz – gest. 5.10.1771, Brieg), Sohn des Stadtrats Jan (könnte dem polnischen Adel, Wappen Leliwa, abstammen) und seiner Ehefrau Ewa; Er studierte Jura in Jena, arbeitete zunächst als Gräflich-Henckelscher Regierungsrat in d. Freien Standesherrschaft Beuthen, ab 1750 als Rat bei der Oberstamt-Regierung in Oppeln und ab 1763 als Rat an zweiter Stelle im nach Brieg verlegten Kollegium angestellt. Getauft in der Paulus-und-Petrus-Kirche, aber als Erwachsener sah er sich der evangelischen Konfession zugehörig. Samuel Ludwik Zasadius widmete ihm sein Musikwerk „Engelsmusik” zur Heirat seiner Tochter Maria Eleonora. [siehe Gliwicka 2]

     

 
             
 

Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck (1734–1805) geb. in Neudeck (poln. Świerklaniec), Sohn von Karl Erdman und seiner Frau Anna Susanna von Larisch. Kaiserlicher Baron und Graf, in den Jahren 1771-1804 Landrat von Beuthen, in 1805 als 6. Freier Standesherr von Beuthen tituliert. Verheiratet mit Rudolfine von Dyhernn und Schönau, mit der er zwei Söhne hatte: Gustav Adolf und Karla Lazarus. Gestorben in Neudeck. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen
Henckel von Donnersmarck
 
             
 

TThomas Kapsa, geb. in 1844 in Myslowitz als Sohn von Antoni und Jadwiga Kapsa geb. Góralczyk. Die Familie Kapsa war katholischer Konfession. Thomas handelte mit Tabak. Gleich nach der Niederlassung in der Stadt (Ring 8) in wurde Schützenband aufgenommen und am 15. Mai 1876 die Marie Klausa (geb. 1850) geheiratet. In den 80-er Jahren des 19. Jhdt. kaufte er weitere Häuser - Rynek 7 und Krakowska 2. So wurde er zum Eigentümer des geschlossenen Bebauungsblocks bei der östlichen Straßenfront des Ringes. In 1900–1919 war Kapsa Stadtrat. Aus der Ehe mit Mari sind vier Tochter hervorgegangen: Georg (1877–1883), Margareta (1878–1915), Lucia (gest. 1945) und Engratia (geb. 1891). Kapsa starb als Witwer am 17. Dezember 1926 und der große Bebauungsblock (in 1925 auf 241.000 Zloty geschätzt) haben zwei seine am Leben gebliebene Töchter geerbt: Lucia, die ca. 1904 den Schiffskapitän Lothar von Schwarz geheiratet hat, und Engratia, die nie heiratete. Schwarz stammte aus Trieste, die nach dem 1. Weltkrieg ein Teil von Italien (früher Österreich-Ungarn) wurde. Aus diesem Grund sie die Thomas Großenkelinnen — Maria Giuseppina und Ruth — italienische Bürgerinnen geworden. Sie haben jedoch ihre Jugendjahre in Tarnowizt verbracht. Lothar und Lucja starben in 1945 – Lothar auf dem Gebiet der Tschechoslowakei a Lucia bei einem Unfall in Katowice. [siehe Krakowska 2]

     
Thomas Kapsa
 
             
 

Anton Klausa (1805-1870). Der Name Klausa tritt in Tarnowitz bereits im 18. Jhdt., meistens in Verbindung mit dem Beruf des Schmiedes, auf. Auch Anton war Sohn des Schmiedemeisters Anton Bernhard Klausa (1771-1843) und Katharina Barbara geb. Thienel (1776-1833) sowie Großenkel von Klausa Klausa (1726-1777). Anton begann seinen Werdegang am Posten eines Kassiererassistents im hiesigen Salzamt. In 1832 wurde er zum Stadtschatzmeister und ein Jahr später zum Inspekteur (höchster Amt) im hiesigen Schützenbund. In 1835 war er an den Verhandlungen mit der Geschäftsleitung des Bergwergs „Friedrich” über die Wasserversorgung für die Stadt beteiligt. Von einem Gleiwitzer Hüttenbetrieb hat er eine Dampfmaschine zur Wasserförderung aus dem Schacht „Kahler” angeschafft. In jener Zeit hat er die Pauline (1810–1891), die Tochter des Kaufmanns Joseph Sobczik (siehe Rynek 18) geheiratet. Er war auch mit Erfolg an der Leitung von privaten Unternehmen beteiligt. In 1838 erwirkte er die Abbaurechte für die Grube „Paulinensglück” in Boguschütz und in Rotenau bei Rybnik. Am 28. August 1842 zum Bürgermeister von Tarnowitz gewählt. In 1848 nach dem Tod von Karol Godulla wurde Klausa zum Verwalter des Riesenvermögens der Familie Ballestrem ernannt. In den Jahren 1848-1867 verwaltet er mit dem Majorat und den zahlreichen Industriebetrieben sowie trug entscheidend zur Gründung neuer Werke bei: Klinker- und Schamottefabrik (1854), Hütte „Bertha” in Ruda (1855), Grube „Brandenburg” (1856), Grube „Catharina” (1857 ) und der Tarnowitzer Eisenhütte in 1858), die in ihrem Betrieb die umliegenden Erzlagerstätten und die Kohle aus den Ballestrem’schen Bergwerken einsetzte. Es war der größte Industriebetrieb von Tarnowitz, der wesentlich zur Stadtentwicklung beigetragen hat. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Klausa in Myslowitz, wo er für seine Familie die Steinkohlegruben „Wanda”, „Józef”, „Przemsza”, „Waterloo” und „Karlssegen” erwarb und den Schloss Gimmel kaufte. [siehe Rynek 3]

     


Anton Klausa (1805-1870)


Paulina Klausa z domu Sobczik
(1810-1891)

 
             
 

Joseph Lukaschik (geb. 7.03.1824, Tarnowitz - gest. 11.01.1907, Tarnowitz), Gründer und Inhaber der ersten Seifenfabrik in Tarnowitz, Stadtrat und Stadtälteste, im 1748 zum Schützenband ausgenommen, Schützenmeister, Ehrenmitglied und Vorsitzende dieses Bundes, Schützenkönig in 1881. Nach seinem Tod veranstaltete der Schützenband einen Wettbewerb zu seinem Ehren (Senator-Lukaschik-Legatschießen). Katholiker, Ehefrau: Albertine Wieczorek, Kinder: Carl (geb. 1850), der später ab den 90-er Jahre die Fabrik leitete, Anna (geb. 1853), Bertha (geb. 1856), Joseph (geb. 1858), Hermann (geb. 1862). Zu seinem Ehren wurde eine der Straßen von Tarnowitz nach ihm genannt — Lukaschikstraße (in den Jahren 1922-1934 ul. Łukasika, jetzt ul. Wincentego Styczyńskiego). [siehe Gliwicka 2]

         
             
 

Christoph Kraker von Schwartzenfeld (gest. ca. 1672). Nach der nachweislich unbelegten familiären Tradition stammte von einem Ritter, der auf der Seite der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) kämpfte. Bürgermeister von Tarnowitz in den Jahren: 1633, 1643, 1655 und Bergmeister (lat. mettalicae prefectus) im Jahre 1665. In 1668 hat zusammen mit seinen Söhnen (Johann und Christoph) den Adelstitel, den Namen von Schwartzenfeld und den Wappen – Ritter mit einer Keule über Zinnen – verliehen bekommen. Die Grabschrift seiner Frau Marianna geb. Zucher (1615-1668) ist noch in der Sankt-Anna-Kirche erhalten geblieben.

Johann Kraker von Schwartzenfeld (1639–1719), Sohn des Vorgenannten.

[siehe Rynek 1]

     
Familienwappen
Kracker von Schwartzenfeld
 
             
 

Karl Christoph von Owstin (1720–1791), Sohn des schwedischen Leutnants Cuno William. Teilnehmer der Schlesischen Kriege, in 1750 zum Rittmeister ernannt. Befehlshaber der in den Jahren 1755-1756 in Tarnowitz stationierten Schwadron des 6. Husarenregiments „Braune Husaren”. Im preußischen Trupp erlangte den Grad Oberst. Der Familienwappen von Owsteins war ein roter Sparren im weißen Feld. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen von Owstin (Owstien)
 
             
 

Adolf Panofsky (hebräischer Vorname Abraham, 1839 – 1908), Sohn von Josef und Frederike geb. Keiser, geboren in Schakanau (poln. Czekanów). Nach dem Tod der Mutter in 1847 wuchst bei den Verwandten in Tarnowitz und nach dem Tod seines Onkels Leopold galt als Kopf seiner Familie. Verheiratet mit Berta geb. Bloch, mit der er 9 Kinder hatte. In den Jahren 1873–1875 Eigentümer eines Restaurants und Postagentur in Mikulschütz, um 1875 hat das Haus bei Zamkowa 2 gekauft. Handelte dort mit Kolonialwaren und Alkohol, leitete eine Drogerie und Kaffeerösterei. Die Firma „A.Panofsky” war unter dieser Adresse bis 1939 tätig und die Initialen „A.P.” befinden sich bis heute auf dem Ziergitter. Ende des 19. Jhdt. wurde Adolf zum Eigentümer des Hauses bei der jetzigen Piłsudski-Str. 9. Wahrscheinlich hat er auch die Ziegelei Alttarnowitz nach seinem Großvater erben. Aus den Ziegeln aus diesem Betrieb wurde u.a. die Martinskirche in Alttarnowitz errichtet. Adolf Panofsky beteiligte sich aktiv am öffentlichen Leben: in 1876 saß er im Männerausschuss des Jungfrauen-Vereins, war Mitglied im Vorstand und Vertreterkollegium der jüdischen Gemeinde, gehörte dem hiesigen Schützenbund und mindestens ab 1888 bis zu seinem Tode am 13. November 1908 war er Stadtrat. Begraben am jüdischen Friedhof in Tarnowitz. [siehe Zamkowa 2]

Leopold Panofsky (1819 – 1868), Sohn von David und Charlotte geb. Neumann. Am 11. Juli 1844 in Stubendorf (poln. Izbicko) heiratete Minne (1821–1897), Tochter von Loebel Fraenkela. Das junge Ehepaar wohnte wahrscheinlich am Anfang in Stubendorf, zog aber in Kürze nach Tarnowitz um, wo Leopold das Haus bei Górnicza 3 kaufte. Panofsky zählte zu den besser betuchten Mitgliedern der jüdischen Gemeinde von Tarnowitz und im 1854 wurde zum Vertreterkollegium der Gemeinde gewählt. Leopold und Minna hatten sieben Kinder, ihr Großenkel war u.a. der berühmte Kunsthistoriker Erwin Panofsky (1892–1968). Der prächtige Grabstein von Leopold und Minna befindet sich noch auf dem jüdischen Friedhof. [siehe Górnicza 3]

     


Leo Panofsky (1839-1908)


Leopold Panofsky (1819-1868)


Minne Panofsky z domu Fraenkel
(1821-1897)

 
             
 

Jacob Karl Psczenski, Sohn des Beuthener Bürgermeisters Georg Franz Psczyński, seit 1721 als Medicus in Beuthen aufgeführt und mindestens ab 1727 in Tarnowitz wohnhaft, wo er u.a. als Stadtrat und Bürgermeister (in 1746) tätig war; Verfasser der Werke: „Palma Paulina” und „Oda leonica iliade”. [siehe Rynek 1]

         
             
 

Georg Leopold von Reiswitz (1764–1828), geb. in Moschen (poln. Moszna), Baron, Ritter des Johanniterordens, Major in preußischen Trupp, späterer Kriegsrat in Warschau und Mitverfasser des Kriegsspieles „Das Taktische Kriegsspiel”, das sowohl für Schulungs-, wie auch Unterhaltungszwecke für Offiziere gedacht war. Gestorben in Stargard in Pommern. [siehe Rynek 1]

     
Familienwappen von Reiswitz
 
             
 

Martin Scholz von Löwenkron (1661–1731). Geboren in Beuthen als Sohn des hiesigen Bürgermeisters Johannes und der Susanna geb. Bernhard. Wohnte in Tarnowitz in den Jahren 1687-1724, hier sind die meisten seiner Kinder zur Welt gebracht. In 1701 zum kaiserlichen Salzversilberer ernannt. In 1706 bekam den Adelstitel, den Namen von Löwenkron und Wappen: weißes Pferd im schwarzen Feld. Zweimal verheiratet: in 1684 mit Anna Susanna Malcherwitz und in 1713 mit Maria Elisabeth von Skronsky und Budzow (1693-1729). Nach der Adelung zum Herrn zahlreicher Güter geworden, darunter: Sieroty, Kamieniec, Karchowice, Wieszowa, Konary, Nierady, Turawa, Szumirad und Alttarnowitz. In den Jahren 1726-1728 wohnte in Kamieniec und in den Jahren 1726-1728 in Alttarnowitz, wo er den Aufbau des Musikchors in der Sankt-Martin‘s-Kirche stiftete. Danach erfolgte der Umzug nach Turawa. Begraben in Kotorz Wielki.

Thomas Scholz von Löwenkron (1693– ca. 1750), geb. in Tarnowitz, Sohn des Vorgenannten und, ähnlich wie der Vater, zum Salzversilberer ernannt; Herr von Wieszowa, Nierady und Konary.

[siehe Rynek 1]

     
Familienwappen Scholz von Löwenkron
 
             
 

Familie Sedlaczek [siehe Rynek 1]

Johann Sedlaczek (1756–1846), Kaufmann aus Tost, seine Schwester (oder Cousine) war Christiane Schitting, die Ehefrau eines Schankwirts aus Beuthen, und sein Cousin - Jacob Sedlaczek (1758–1842), Pfarrer in Sobocisko. Nach der familiären Überlieferung hat er bereits 1786 eine Weinhandlung gegründet. In 1791 in das Stadtrecht in Tarnowitz aufgenommen und dem hiesigen Schützenbund beigetreten. Damals war er noch Eigentümer des Hauses Nr. 18 (jetzt Rynek 16) und im Jahr 1805 kaufte vom Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck das Haus Nr. 1 (Rynek 1). Mitglied des Ratsausschusses (des Stadtrats). In 1795 heiratete Theresa Langer (geb. 1775 ), mit der er mindestens sieben Kinder hatte. Begraben auf dem bereits nicht mehr bestehenden Kirchhof bei der St.-Peter-und-Pauls-Kirche.

2. Generation:

Joseph Sedlaczek (geb. 1804), studierte Jura an der Universität in Heidelberg.
Johann Paul Sedlaczek (1796–1878), in 1826 in den Schützenbund und in 1828 in das Stadtrecht aufgenommen. Nach dem Vater hat er die Weinhandlung übernommen. Zweimal verheiratet: zuerst mit Maria geb. Broja (1803-1835) und danach mit Albertina geb. Ernst.

3. Generation:

Heinrich Sedlaczek (1829–1886). In 1859 gründete er die erste Buchhandlung in Tarnowitz. Er hat die Räumlichkeiten der Weinhandlung erweitert, zum 100-jährigen Firmenjubiläum (in 1886) das Haus am Ring renoviert und das neue Lager bei der jetzigen ks.-Michała-Lewka-Straße 9 (das Lagergebäude mit kargen neugotischen Formen nach dem Bauplan von Paul Jackisch) erbaut. Er heiratete Ottilia Böhm (1831-1906), die nach dem Tod des Ehemannes und der Ausreise des Sohnes Huge nach Ungarn die Firma in den Jahren 1888-1906 geleitet hat.
Maria Sedlaczek (geb. 1831), heiratete den hiesigen Arzt Gustav Böhm.

4. Generation

Hugo Sedlaczek (1863–1918), nach dem Tod des Vaters hat er die Firmenleitung für kurze Zeit übernommen, jedoch nach zwei Jahren nach Mád in der Nähe von Tokaj (Tokey) ausgereist war, wo die Familie Sedlaczek ihren Weingarten hatte. Später nach New York ausgewandert.
Erwin Sedlaczek (geb. 1871), Chemiker in Berlin, Verfasser von einigen bedeutenden wissenschaftlichen Werken, u.a. seine Dissertation Über einige Derivate des Methylhydrazins, 1895.
Irma Sedlaczek (geb. 1879), Ehefrau des Verlegers und Buchhändlers Heinz Erben, nach der Heirat mit Doppelnamen Erben-Sedlaczek ausgewiesen. Wohnte in Žatec (in Tschechien) und nach dem Tod des Ehemannes – in Breslau. Dichterin, har folgende Gedichtbände veröffentlicht: Aus Kampf und Stille (1911), Reifendes Land (1913) und Die Stimme des Tages (1922). Mehr unter: http://www.montes.pl


Irma Sedlaczek

Firma
In 1904 eröffnete die Firma Sedlaczek eine Niederlassung in der Königshütte. Am 1. Januar 1907 änderte sich die Rechtsform des Familienbetriebs in eine GmbH: H. Sedlaczek, G.m.b.H. Wein-Großhandlung. Den Vorstand bildeten Karl Loeprecht und Paul Lunow. In 1908 erfolgte die Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Hindenburg. Die Firma war bis 1945 tätig.

 

     
Aus einem traditionsreichen Handelskontor - Über Familie Sedlaczek
 
             

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