Gegenwärtige Adresse:
Rynek 1

Alte Hypothek::
- Nr 1. (ab 1746)

Historische Adressen:
- Ring 1 (bis 1922; 1939–1944)
- Rynek 1 (1922-1939; 1945–1950)
- Plac Stalina 1 (1950–1956)
- Rynek 1 (ab 1956)

Baujahr: Ca. 16. Jhdt.

Architekt: unbekannt

Bauherr: unbekannt

Eigentümer:
1670: Christoph Kraker von Schwartzenfeld
1676: Johann Kraker von Schwartzenfeld
Anfang 18. Jhdt.: wahrscheinlich Martin Scholz von Löwenkron
1746: Thomas Scholz von Löwenkron
1755: Löwenkron’s Erben
1755–1756: Karl Christoph von Owstin
1765: Jacob Karl Psczenski
1790–1796: Georg Leopold von Reiswitz
1796–1805: Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck
1805-1856: Johann Sedlaczek
1856–1876: Johann Paul Sedlaczek
1856–1886: Heinrich Sedlaczek
1886–1888: Hugo Sedlaczek
1888–1906: Ottilia Sedlaczek
1907–1945: H. Sedlaczek, G.m.b.H. Wein-Großhandlung
1945-1958: Städtische Wohnverwaltung in Tarnowitz


     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 


 
 

Eigentümer und Einwohner:

Christoph Kraker von Schwartzenfeld (gest. ca. 1672). Nach der nachweislich unbelegten familiären Tradition stammte von einem Ritter, der auf der Seite der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg (1620) kämpfte. Bürgermeister von Tarnowitz in den Jahren: 1633, 1643, 1655 und Bergmeister (lat. mettalicae prefectus) im Jahre 1665. In 1668 hat zusammen mit seinen Söhnen (Johann und Christoph) den Adelstitel, den Namen von Schwartzenfeld und den Wappen – Ritter mit einer Keule über Zinnen – verliehen bekommen. Die Grabschrift seiner Frau Marianna geb. Zucher (1615-1668) ist noch in der Sankt-Anna-Kirche erhalten geblieben.

Johann Kraker von Schwartzenfeld (1639–1719), Sohn des Vorgenannten.

Martin Scholz von Löwenkron (1661–1731). Geboren in Beuthen als Sohn des hiesigen Bürgermeisters Johannes und der Susanna geb. Bernhard. Wohnte in Tarnowitz in den Jahren 1687-1724, hier sind die meisten seiner Kinder zur Welt gebracht. In 1701 zum kaiserlichen Salzversilberer ernannt. In 1706 bekam den Adelstitel, den Namen von Löwenkron und Wappen: weißes Pferd im schwarzen Feld. Zweimal verheiratet: in 1684 mit Anna Susanna Malcherwitz und in 1713 mit Maria Elisabeth von Skronsky und Budzow (1693-1729). Nach der Adelung zum Herrn zahlreicher Güter geworden, darunter: Sieroty, Kamieniec, Karchowice, Wieszowa, Konary, Nierady, Turawa, Szumirad und Alttarnowitz. In den Jahren 1726-1728 wohnte in Kamieniec und in den Jahren 1726-1728 in Alttarnowitz, wo er den Aufbau des Musikchors in der Sankt-Martin‘s-Kirche stiftete. Danach erfolgte der Umzug nach Turawa. Begraben in Kotorz Wielki.

Thomas Scholz von Löwenkron (1693– ca. 1750), geb. in Tarnowitz, Sohn des Vorgenannten und, ähnlich wie der Vater, zum Salzversilberer ernannt; Herr von Wieszowa, Nierady und Konary.

Karl Christoph von Owstin (1720–1791), Sohn des schwedischen Leutnants Cuno William. Teilnehmer der Schlesischen Kriege, in 1750 zum Rittmeister ernannt. Befehlshaber der in den Jahren 1755-1756 in Tarnowitz stationierten Schwadron des 6. Husarenregiments „Braune Husaren”. Im preußischen Trupp erlangte den Grad Oberst. Der Familienwappen von Owsteins war ein roter Sparren im weißen Feld.

Jacob Karl Psczenski, Sohn des Beuthener Bürgermeisters Georg Franz Psczyński, seit 1721 als Medicus in Beuthen aufgeführt und mindestens ab 1727 in Tarnowitz wohnhaft, wo er u.a. als Stadtrat und Bürgermeister (in 1746) tätig war; Verfasser der Werke: „Palma Paulina” und „Oda leonica iliade”.

Georg Leopold von Reiswitz (1764–1828), geb. in Moschen (poln. Moszna), Baron, Ritter des Johanniterordens, Major in preußischen Trupp, späterer Kriegsrat in Warschau und Mitverfasser des Kriegsspieles „Das Taktische Kriegsspiel”, das sowohl für Schulungs-, wie auch Unterhaltungszwecke für Offiziere gedacht war. Gestorben in Stargard in Pommern.

Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck (1734–1805) geb. in Neudeck (poln. Świerklaniec), Sohn von Karl Erdman und seiner Frau Anna Susanna von Larisch. Kaiserlicher Baron und Graf, in den Jahren 1771-1804 Landrat von Beuthen, in 1805 als 6. Freier Standesherr von Beuthen tituliert. Verheiratet mit Rudolfine von Dyhernn und Schönau, mit der er zwei Söhne hatte: Gustav Adolf und Karla Lazarus. Gestorben in Neudeck.

Familie Sedlaczek

Johann Sedlaczek (1756–1846), Kaufmann aus Tost, seine Schwester (oder Cousine) war Christiane Schitting, die Ehefrau eines Schankwirts aus Beuthen, und sein Cousin - Jacob Sedlaczek (1758–1842), Pfarrer in Sobocisko. Nach der familiären Überlieferung hat er bereits 1786 eine Weinhandlung gegründet. In 1791 in das Stadtrecht in Tarnowitz aufgenommen und dem hiesigen Schützenbund beigetreten. Damals war er noch Eigentümer des Hauses Nr. 18 (jetzt Rynek 16) und im Jahr 1805 kaufte vom Erdmann Gustav Henckel von Donnersmarck das Haus Nr. 1 (Rynek 1). Mitglied des Ratsausschusses (des Stadtrats). In 1795 heiratete Theresa Langer (geb. 1775 ), mit der er mindestens sieben Kinder hatte. Begraben auf dem bereits nicht mehr bestehenden Kirchhof bei der St.-Peter-und-Pauls-Kirche.

2. Generation:

Joseph Sedlaczek (geb. 1804), studierte Jura an der Universität in Heidelberg.
Johann Paul Sedlaczek (1796–1878), in 1826 in den Schützenbund und in 1828 in das Stadtrecht aufgenommen. Nach dem Vater hat er die Weinhandlung übernommen. Zweimal verheiratet: zuerst mit Maria geb. Broja (1803-1835) und danach mit Albertina geb. Ernst.

3. Generation:

Heinrich Sedlaczek (1829–1886). In 1859 gründete er die erste Buchhandlung in Tarnowitz. Er hat die Räumlichkeiten der Weinhandlung erweitert, zum 100-jährigen Firmenjubiläum (in 1886) das Haus am Ring renoviert und das neue Lager bei der jetzigen ks.-Michała-Lewka-Straße 9 (das Lagergebäude mit kargen neugotischen Formen nach dem Bauplan von Paul Jackisch) erbaut. Er heiratete Ottilia Böhm (1831-1906), die nach dem Tod des Ehemannes und der Ausreise des Sohnes Huge nach Ungarn die Firma in den Jahren 1888-1906 geleitet hat.
Maria Sedlaczek (geb. 1831), heiratete den hiesigen Arzt Gustav Böhm.

4. Generation

Hugo Sedlaczek (1863–1918), nach dem Tod des Vaters hat er die Firmenleitung für kurze Zeit übernommen, jedoch nach zwei Jahren nach Mád in der Nähe von Tokaj (Tokey) ausgereist war, wo die Familie Sedlaczek ihren Weingarten hatte. Später nach New York ausgewandert.
Erwin Sedlaczek (geb. 1871), Chemiker in Berlin, Verfasser von einigen bedeutenden wissenschaftlichen Werken, u.a. seine Dissertation Über einige Derivate des Methylhydrazins, 1895.
Irma Sedlaczek (geb. 1879), Ehefrau des Verlegers und Buchhändlers Heinz Erben, nach der Heirat mit Doppelnamen Erben-Sedlaczek ausgewiesen. Wohnte in Žatec (in Tschechien) und nach dem Tod des Ehemannes – in Breslau. Dichterin, har folgende Gedichtbände veröffentlicht: Aus Kampf und Stille (1911), Reifendes Land (1913) und Die Stimme des Tages (1922). Mehr unter: http://www.montes.pl


Irma Sedlaczek

Firma
In 1904 eröffnete die Firma Sedlaczek eine Niederlassung in der Königshütte. Am 1. Januar 1907 änderte sich die Rechtsform des Familienbetriebs in eine GmbH: H. Sedlaczek, G.m.b.H. Wein-Großhandlung. Den Vorstand bildeten Karl Loeprecht und Paul Lunow. In 1908 erfolgte die Eröffnung einer weiteren Niederlassung in Hindenburg. Die Firma war bis 1945 tätig.


     

Familienwappen
Kracker von Schwartzenfeld

Familienwappen Scholz von Löwenkron

Familienwappen von Owstin (Owstien)

Familienwappen von Reiswitz

Familienwappen
Henckel von Donnersmarck

Aus einem traditionsreichen Handelskontor - Über Familie Sedlaczek

 
 


Beschreibung:

Gemauertes Haus auf dem Grundriss eines Vierecks, ursprünglich mit Innenhof (derzeitig bis in die Höhe des Erdgeschosses verbaut). Mauer aus gebrochenen Dolomitsteinen, teilweise Ziegel. Zweigeschossiges Haus zzgl. teilweise bewohnbares Dachgeschoss. Jetzt im Erdgeschoss „Restaurant-Weinkeller Sedlaczek”, im Ober- und Dachgeschoss „Museum in Tarnowitz” (gegründet in 1958).


Rynek 1, Fot. 2018.

Geputzte Fassaden ohne Stilmerkmale. Steinportal, von oben mit einem halbgeöffneten Bogen abgeschlossen und mit einer Verzierung in Form eines Vorhangs, der von zwei Putti gehalten wird. Im zentralen Teil der Stadtwappen von Tarnowitz und Ausgabedatum der sog. Bergordnung „1526”. (Zahlreiche Details wurden im Jahr 1954 wiederhergestellt. Daher stammt das Wappenabbild aus jener Zeit und unterscheidet sich vom jetzigen Wappen. Originell ist der Putto rechts sowie einige Teile des Vorhangs. In der ursprünglichen Ausgestaltung gab es im zentralen Teil den Wappen Preußens, neben dem um ca. 1920 das Datum „1786” zur Erinnerung an das Gründungsjahr der Weinhandlung Sedlaczek angebracht wurde). Im Portal befindet sich eine Bretttür (aus der Gegenwart, ca. 1980 ) mit Metallgitter im Oberlicht (wahrscheinlich aus dem 19. Jhdt.). Daneben ein rechteckiger Eingang in den Weinkeller (aus der Gegenwart, 2008 ).


Portal, Fot. 2018.

An der Ecke in der 1. Geschosshöhe eine Skulptur: „Haupt eines Polen” im charakteristischen Helm mit Federn (erwähnt bereits im Jahr 1894 von Hans Lutsch, schwer zu datieren, wahrscheinlich aus dem 18./19. Jhdt). Darunter eine Gaslampe (jetzt elektrisch versorgt) auf einem mit Rebeblättern und -früchten verzierten Schwenkarm (die Lampe und der Schwenkarm aus dem Jahr 1913, farbige Verglasung aus der Gegenwart aus dem Jahr 1992). Der Eingang von der Gleiwitzerstraße (gegenwärtige Tür, Ende des 20. Jhdt.) zwischen Pilastern (das Kapitell rechts in origineller Form, wahrscheinlich aus dem 18. Jhdt.). Alle Fenster rechteckig und gerahmt (Gerähme und Fenster aus der Gegenwart). Walmdächer (aus dem Jahr 1954), im nördlichen Teil mit Dachschindel und im südlichen Teil mit Dachziegel bedeckt.

Inneres: Keller im südlichen Teil (Ringseite) mit Tonnengewölbe mit Lünetten, gestützt die auf dem zentralen Pfeiler aus Stein (wahrscheinlich aus dem 16. Jhdt.), im nördlichen Teil (d.h. von der Gleiwitzerstraße) – mit Kuppelgewölbe aus Ziegel (wahrscheinlich XVIII Jhdt.) und teilweise mit Kappengewölbe auf Stahlbalken (Ende des 19. oder Anfang des 20. Jhdt.). Im Keller sind die einfachen Steilportale und -bögen, die den Eingang in den früheren niederen Geschoss (von der Gleiwitzerstrasse und seitens Ring 2) andeuten, erhalten. Im nord-östlichen Erdgeschossraum gibt es eine Holzdecke mit Rosette im Mittelbalken (Polychromie mit Pflanzendekor und Bandelwerk, 2012); Die Flur ist mit Netzgewölbe mit Rippenprofilen und die westlichen Räume mit Kreuzgewölbe abgeschlossen. Erhaltene Reste der Steinportale: zum früheren Innenhof und in den Keller. Im ersten Geschoss ein Eckraum, verdeckt mit Holzdecke mit Balken, die auf zwei Unterzügen (ein Dekorteil der Decke – sekundäre Herkunft aus dem Jahr 1958) gestützt ist; Polychromie mit Pflanzendekors (Datierung ungewiss, mehrheitlich rekonstruiert und teilweise oder vollständig in 1958 übermalt). Auch in dem Raum im südlichen Teil eine auf Balken gestützte Decke. Der westliche Saal überdeckt mit einem Tonnengewölbe mit Lünetten mit den im Stück ausgeführten Pflanzendekors (wahrscheinlich 18. Jhdt.), der Eingang durch ein mit Balken gekröntes Steinportal (wahrscheinlich 17. Jhdt.).



Decke im Obergeschoss

Zusätzliche Informationen, Umbauten:
Das Gebäude soll der Literatur nach den großen Stadtbränden am 06.08.1701 und 09.07.1746 zum Opfer gefallen sein. Vor dem Brand in 1746 wurde der Grundbuchwert des Hauses auf 670 Thaler geschätzt. In 1755 gegen 550 Thaler verkauft. Der Wert der weiteren Verkäufe aus dem 30.03.1796 und 25.05.1805 hat 1800 Thaler betragen, obwohl der Grundbuchwert niedriger war: in 1765 - 765 Thaler und in den Jahren 1800-1840 – 1000 Thaler. Es erlaubt die Annahme, dass das Haus mehrmals im 18. Jhdt. umgebaut war und dass damals der südliche und der kleine östliche Flügel entstanden sowie die mutmaßlichen Arkaden von der Gleiwitzerstrasse errichtet sind.

19. Jhdt. – Entfernung vom Widerlager (seitens der Gleiwitzerstrasse )

1886 – Zum 100-jährigen Bestehen der Fa. „H. Sedlaczek” wurde das Gebäude umgebaut und mit Wandmalereinen verziert. Im Weinkeller gab es u.a. Porträt vom polnischen König und Kurfürst Sachsens, August II der Starke, der sich hier in 1697 nach einer urkundlich nicht bestätigten Überlieferung aufgehalten haben sollte.

1909/1910 – Näher nicht bestimmte Umbaumaßnahmen (nach dem Plan von Emanuel Dziuba).

Um 1909–1913 – Aufbau des bewohnbaren Dachgeschosses von der Gleiwitzerstrasse.

1913 – Umbau des Weinkellereingangs durch ein Fenster und Umbauten im Hausinneren (nach dem Plan von Karl Korbsch).

1929–1930 – Durchbruch eines neuen Eingangs von der Gleiwitzerstrasse und Verblendung des alten Eingangs, Erweiterung des Sanitärteils im hinteren Hausteil (nach dem Plan von Konrad Güntzel, jetzt befindet sich der Eingang an der ursprünglichen Stelle).

1954 – Austausch der Dachbalken und der Überdachung (Dachpappe gegen Dachschindel); Altdekors über dem Tor mit neunen Dekors ersetzt (darunter Entfernung des Wappen Preußens mit Gründungsdatum der Weinhandlung – 1786); Entfernung der Wandmalereien aus dem 19. Jhdt. (Baumaßnahmen nach dem Plan von Józef Sage und Paweł Spałek).

1958 – Aufhängung der Holzdecken über dem Obergeschoss auf Stahlbalken und Verschließung der Lücken. Dabei wurde eine Polychromie entdeckt, die vervollständigt wurde (Konservierungsarbeiten von Tadeusz Knaus und Zofia Medwecka). Aufgrund vom unsachgemäßen Konservierungsverfahren konnten bereits im selben Jahr die originellen von den rekonstruierten Fragmenten nicht unterschieden werden. Auch die Bilddokumentation dieser Arbeiten ist nicht mehr auffindbar. Zu bemerken ist, dass alle geschnittenen Rosetten in den Balken nachergänzt wurden (teilweise originell dürfen lediglich die Rosetten auf dem Hauptbalken sein). Originelle Polychromie scheinen die kleinen Abschnitte in nord-östlicher Ecke darstellen.

1993–1994 – Sanierung der Museumsräume im Obergeschoss.

2008 – Erneuter Durchbruch der Tür von der Ringseite (anstelle des Fensters aus dem Jahr 1913).

2011–2014 – Sanierung der Innenräume im Erdgeschoss Freilegung der Wandnischen und der Holzdecke).


     


" Haupt eines Polen"

Ecklampe

Erinnerungstafel

Portal, Fot. 1933.

Seitenportal

Diele

Decke im Erdgeschoss

Portal im Obergeschoss

Stück im Obergeschoss

 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Links:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice)
• Bestand Nr. 180, Az.: 17, Bild- und Radierungssammlung
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskie Góry, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrum der Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau)
• Rep. 135, Nr. 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Archiwum Stowarzyszenia Miłośników Ziemi Tarnogórskiej (Archiv des Freundeskreises des Tarnowitzer Landes)
• Presseausschnitt v. 1940 (ohne Signatur): Aus einem traditionsreichen Handelskontor,  • Bildsammlung

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane) (Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv)),
• Az.: A 494, A 495 und A 1875

Wojewódzki Urząd Ochrony Zabytków w Katowicach, Archiwum, (Denkmalpflegeamt Katowice, Archiv),
• Az.: 1227a II - 1231 a II;
• Bildverzeichnis: 7636, 9823

Jan Nowak, Kronika miasta i powiatu Tarnowskie Góry, Tarnowskie Góry 1927, S. 85-86.

Józef Sage, Dom Sedlaczka [in:] Historia Stowarzyszenia Miłośników Ziemi Tarnogórskiej (1954 – 2002), Tarnowskie Góry 2004, S. 49-51.


         

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