Gegenwärtige Adresse:
Rynek 17, nördliches Haus

Alte Hypothek:
- 10, Ring (in 1746 );
- 21 (in 1765 );
- 19 (ab 1800 )

Historische Adressen:
- Ring 18 (bis 1914) Zwischen 1914 und 1924 wurden die Hausnummern geändert und seit dieser Zeit hat das Gebäude dasselbe Nummer wie das benachbarte Haus auf der südlichen Seite.
- Rynek 17 (1924 – 1939; 1945 – 1950; ab 1956)
- Ring 17 (1939–1944)
- Plac Stalina 17 (1950–1956)

Baujahr: wahrscheinlich XVII w. mit zahlreichen späteren Umbauten

Architekt: unbekannt

Bauherr: unbekannt

Eigentümer:
1670: Andreas Olofsson
1673–1676: Anna Olofsson geb. Weißheitt
1705: Mathes Olofsson
1746: Ewa Ursula Scultetus (primo voto Olofsson)
1750–1798: Johann Gottlieb Böhm
1799–1818: Magdalene Böhm geb. Dull
1818–1861: Gustav Böhm
1861–1880: Luise Böhm geb. Wagner
1889–1900: Otto Böhm
1909: Benno Atzler
1911–1912: Adolf Bloch
1912–1915: Grundstück Verwaltungs Gesellschaft Silesia m.b.H in Beuthen

     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 
 
 

Beschreibung:
Einstöckiges Haus auf dem Grundriss eines Rechtecks mit hohem Dachgeschoss und mit Krüppelwalmdach, das mit der Dachfirst senkrecht zum Ring steht. Im Erdgeschoss ringseitig gibt es Doppelarkadenlaubengang und südlich eine durchgehende Diele. Alle Räume im Erdgeschosses sind gewölbt. Von der Przesmyk-Str. bemerkenswert ist die äußerst dicke Mauer des Vorder- und Hinterhauses.


Rynek 17, Fot. 2018

Zusätzliche Informationen, Umbauten:
Baukörper unverändert seit dem 18. Jhdt. Den Beweis dafür liefert der Vergleich des Katasterwerts: in 1746 von 570 Thaler (die ganze Bebauung) und in den Folgejahren (1765–1840) von 672–660 Thaler. In 1889 von der Hofseite im Seitenflügel entstand eine kleine Galerie (Arch. Adolf Goerke) und in 1915 erfolge der Umbau der Innenräume sowie die Errichtung einer gemauerten Giebelwand, die zuvor wahrscheinlich aus Holz hergestellt war (Arch. Pawlik & Co aus Beuthen). Die massiven Wände des Erdgeschosses sowie die Form der Kellerräume, deren Teil verschüttet werden kann, worauf der Bogen im Flur hinweist, lassen vermuten, dass sie zweigeschossig waren und dass das Haus aus dem 16. Jhdt. stammt und der Laubengang im 17. Jhdt. nachgebaut wurde.

Umbauzeichnung, 1915


     

Postkarte, Anfang des 20. Jhdt.


Rynek 17, Diele, Fot. 2016

Keller, Fot. 2015

 

 

 

 

 


 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Links:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice),
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskie Góry, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrumder Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau),
• Rep. 135, nr 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Archiwum Stowarzyszenia Miłośników Ziemi Tarnogórskiej (Archiv des Freundeskreises des Tarnowitzer Landes),
• Bildsammlung

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane), (Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv))
• Az.: A 276, A 99, A 384


         

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