Gegenwärtige Adresse: 
ul. Henryka Sienkiewicza 4

Alte Hypothek:
- 252

Historische Adressen:
- Hugostrasse 4 (bis 1922)
- ul. Sienkiewicza 2 (1922–1939 und ab1945)
- HülsenstraBe (1939–1944)

Baujahr: 1862, Erweiterungen: 1904–1905

Architekt: Heinrich Strecker; Architekt der Erweiterungen: Hugo Strecker

Bauherr: Heinrich Strecker; Bauherr der Erweiterungen: Hugo Strecker

Eigentümer:
1862–1876: Heinrich Strecker
1890: Sophie Strecker
1904–1914: Hugo Strecker
1914–1919: spadkobiercy Streckera
1923–1930: Wenzel Strancik (Tarnowitzer Fabrik von Metallerzeugnissen)
1938: Magdalena Stranczyk


     
Polski / Polnisch
Adressen:
ul. Bondkowskiego
ul. Gliwicka
ul. Górnicza
ul. Krakowska
Rynek
ul. Sienkiewicza
ul. Szymały
ul. Tylna
ul. Wajdy
ul. Zamkowa
pl. Żwirki i Wigury
Personen
Literaturverzeichnis
Stadtplan
 
 
 

Zusätzliche Informationen über Bewohner:

Heinrich Konrad Strecker (20.09.1819 – 23.02.1876), Protestant (Mitglied des Pfarrgemeinderates der evangelisch-lutherischen Kirche in Tarnowitz), Tischlermeister, ab 1856 gehörte der Freimaurerlogge „Silberfels”. Ehefrau: Maria Sophia geb. Klemann, geb. 1829, Protestantin.

Hugo Edwin Heinrich Strecker (18.12.1854 – 1.05.1914), Protestant (Mitglied des Pfarrgemeinderates der evangelisch-lutherischen Kirche in Tarnowitz), Tischlermeister (u.a. Bauleiter des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am heutigen pl. Wolności, in Jahren 1900–1902 vollendete den Aufbau der neuen Martinskirche in Alt-Tarnowitz), Gerichtssachverständige, Stadtrat, Mitglied im Schützenbund (in Jahren 1903–1909 Schützenmeister / Vorsitzende, in Jahren 1886 und 1894 Schützenkönig), ab 1883 Mitglied Freimaurerloge „Silberfels” (in Jahren 1901–1909 zweiter Stellvertretender des Meisters). Ehefrau: Magdalene, geb. 1864, katholischer Konfession.


     

 

 

 

 
 

Beschreibung:
Gemauertes, dreigeschossiges Haus auf dem rechteckähnlichen Grundriss, mit niedrigem Dachgeschoss. Durch das Haus führt eine Durchfahrt mit dem Eingang in das Treppenhaus, der zweite seitliche Eingang befindet sich an den Nordseite. Die vordere Fassade etwas asymmetrisch, 13-achsig, mit zwei kleinen Risaliten. Eingangs- und Fensteröffnungen – rechteckig. Zwischen den Fenstern des ersten und zweit Geschosses Symbole der Maurer- und Tischlergilde. Einfahrtstor aus Metall mit Schmiedegitter (an der Gitter des Oberlichtes das Monogramm des Inhabers: „HS”). An der Torseite Sockelsteine mit Symbolen der Maurer- und Tischlergilde und Angaben über das Baujahr: „1862” und das Jahr der Erweiterung: „1904”. Das Haus war ursprünglich mit einer Attika mit zwei Giebelwänden gekrönt, davon in der linken das Baujahr: „1904” angegeben war.


Hugo Strecker, projekt elewacji domu przy ul. Sienkiewicza 4, 1904 r.


Jetzige ul. Sienkiewicza auf einer Postkarte vom ca. 1910

Zusätzliche Informationen, Umbauten:

In 1930 erfolgte der Anschluss des Hauses an die Kanalisation (Entw. Johannes Kindler).


Haus bei ul. Sienkiewicza 4, Fot. 2009


     

 


Architektonisches Detail an der Fassade mit Maurersymbolen


Architektonisches Detail beim Tor mit Maurersymbolen


Architektonisches Detail beim Tor
mit Bau- und Umbaujahr


Eingangstür und Einfahrtstor


"HS" – Monogramm des Inhabers
im Toroberlicht


Alte Wohnungstür auf dem Treppenhaus

 
 

Archivalien, Literaturnachweise, Verweise:

Archiwum Państwowe w Katowicach (Staatsarchiv Katowice),,
• Bestand Nr. 1441, Akta miasta Tarnowskich Gór, Az.: 231 – 232 (Bürger Rolle der Stadt Tarnowitz); 2216 – 2230 (Feuer Societaets-Catastrumder Stadt Tarnowitz etc.)

Archiwum Państwowe we Wrocławiu (Staatsarchiv Breslau),
• Rep. 135, nr 700, Chronik der Stadt Tarnowitz erfasst von Lehrer C. Winkler in Tarnowitz.

Urząd Miejski w Tarnowskich Górach, Archiwum Zakładowe (archiwum budowlane) [Stadtamt Tarnowskie Góry, Betriebsarchiv (Bauarchiv)],
• Az.: A 435, A 1498, A 2066

Krzysztof Gwóźdź, Bractwo Strzeleckie w Tarnowskich Górach historia i współczesność, Tarnowskie Góry 2008

Martin Lorenz, Geschichte der Joh. Loge „Silberfels” zu Beuthen O.-S. Denkschrift zur Feier des 100 Jährigen Stiftungsfestes am 24. Mai 1913, Kattowitz 1913.

Marek Wojcik, Tajemnicze znaki, [w:] „Montes Tarnovicensis”, 2010, nr 42

 


       

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